Arbeit und Leben

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Projekt "Aktiv werden – Diskriminierung erkennen und handeln"

Mit dem Projekt „Aktiv werden – Diskriminierung erkennen und handeln“ widmet sich Arbeit und Leben Bremerhaven seit September 2021 im Rahmen des Förderprojektes „Unsere Arbeit: Unsere Vielfalt. Initiative für betriebliche Demokratiekompetenz“ des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) der Sensibilisierung und Ermächtigung von Berufschüler:innen in Bezug auf Diskriminierung im Ausbildungsbetrieb. Durch das Projekt sollen Berufsschüler:innen befähigt werden, gemeinsam gegen Diskriminierung und demokratiefeindliche Tendenzen am Arbeitsplatz vorzugehen, sowie rassistische Denkmuster zu identifizieren und eigene Ressentiments abzubauen.

Berufsschüler:innen werden sich u.a. mit folgenden Fragen auseinander setzen:

  • Welche Formen kann Diskriminierung annehmen?
  • Hat Diskriminierung überhaupt etwas mit mir zu tun?
  • Was kann ich unternehmen, um Diskriminierung entgegenzutreten?

Ziel ist es, in Workshops kritisch die eigenen Positionen und Perspektiven zu reflektieren und gemeinsam Handlungsstrategien zu konkreten, in der  eigenen Lebenswelt vorkommenden Diskriminierungssituationen und -strukturen zu entwickeln sowie praktisch in eigenen Projekten und Aktionen in den Betrieben umzusetzen.

Das Team von „Aktiv Werden“, das sind wir:

Lotta T. Barabasch - Projektmitarbeiterin
Durch die Verwirklichung eigener Projekte mit Freund:innen zu den Themen Klima, Feminismus und mehr während meiner Schulzeit und meines Studiums weiß ich genau, wie viel Spaß es macht, mit anderen eine eigene Idee umzusetzen und zu sehen, wie sich die Welt dadurch ein bisschen zum Guten verändert. Von der Ideenentwicklung, über die Planung, bis zur Durchführung – es gibt viel zu lernen und es bietet sich die Chance, sich intensiv mit einem Thema auseinander zu setzen. Während eines Freiwilligendienstes in einem englischen Zentrum für soziale und kulturelle Jugendbildung lernte ich non-formale Bildungsmethoden kennen und lieben und wusste, sowas will ich auch machen: Junge Menschen dabei unterstützen, mit der Realisierung ihrer eigenen Ideen einen positiven Effekt auf ihre Umgebung und ihr Umfeld zu haben. Nach meinem Bachelorstudium im Studiengang „Gender&Diversity“ an der HSRW Kleve freue ich mich, das Gelernte jetzt im Projekt „Aktiv werden“ auf die Praxis übertragen zu dürfen. Die Themen Diskriminierung, Macht und soziale Gerechtigkeit finde ich nicht nur äußerst wichtig, sondern auch spannend. Ich freue mich auf die Arbeit im Projekt!

Mona Jeran – Projektmitarbeiterin
Nach dem Abitur habe ich an einem Freiwilligendienst im Globalen Süden teilgenommen und mich hierdurch erstmals intensiv damit beschäftigt, wie (globale) Machtverhältnisse wirken und wie sehr diese die Gesellschaft strukturieren und dadurch Menschenleben beeinflussen. Seitdem ist es mir ein großes Anliegen, Ungleichheiten und Diskriminierung zu bekämpfen und für diese Thematik zu sensibilisieren. In meinem Soziologiestudium habe ich mich daher auf (antimuslimischen)Rassismus, Gender, soziale Ungleichheit und Migration spezialisiert und bereits in verschiedenen Projekten in diesen Themenfeldern gearbeitet. Hierbei fand ich insbesondere den Austausch und die Begleitung von jungen Menschen und ihrem Engagement immer sehr spannend und bereichernd. Aktuelle Geschehnisse und politische Entwicklungen zeigen, dass weiterhin großer Handlungsbedarf darin besteht, diskriminierenden Einstellungsmustern und Strukturen in der Gesellschaft präventiv zu begegnen. Ich denke unser Projekt kann hierzu einen wertvollen Beitrag leisten!

Julie-Ann Tönjes – Projektsachbearbeitung/Verwaltung
Vor 13 Jahren habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistung abgeschlossen. Seither hatte ich auch in diesem Berufsfeld gearbeitet. Jedoch war immer dieses nagende Gefühl, nichts Wesentliches beizutragen. Aufgrund der weltweiten Situation wurde mir die Möglichkeit gegeben, meinen Radius zu erweitern und die Sicht zu verändern, was die berufliche Perspektive betrifft. Eine Chance, die ich unverzüglich ergriffen haben, da das Thema Diskriminierung so unglaublich allgegenwärtig ist, unabhängig davon welche Personengruppe es betrifft. Ich bin der Meinung, dass man mit wenigen Aktionen trotzdem so viel erreichen kann. Es ist wichtig, sich in jedem Bereich stark zu machen. Ich bin als Projektsachbearbeiterin für den verwaltungstechnischen Bereich zuständig. Aber dadurch, dass ich meine Kolleginnen vom Schreibtisch aus unterstütze, sage auch ich somit STOP und kann vielleicht ein klein wenig verändern.

Petra Simonowsky – Projektleitung
Die Leitung für das Projekt hat die Geschäftsführerin von Arbeit und Leben Bremerhaven, Petra Simonowsky, inne.

 

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Administriert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.                

                                                      

Ein Projekt im Förderprogramm

                                                

 

                                                                   

  

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