Arbeit und Leben

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Feministische Woche Bremerhaven 

 

Die feministische Woche findet vom 31.10.-8.11.2020 in Bremerhaven statt und ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer freier und öffentlicher Träger der Jugendförderung.

Mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen findet ihr unter: http://www.feministische-woche.de

Gefördert wird die feministische Woche vom Amt für Jugend, Familie und Frauen sowie dem Kulturamt des Magistrats Bremerhaven, der GEW Stadtverband Bremerhaven und dem Stadtschülerring Bremerhaven.


Tag der Stadtgeschichte - 18. September 2019

Am 18.09. begleiteten wir wieder 2 Schüler*innen der gymnasialen Oberstufe (Q2) der Carl von Ossietzky am "Tag der Stadtgeschichte". In Gedenken an die Bombardierung Wesermündes am 18. September 1944 haben nun schon zum 5. Mal 50 Schülergruppen an verschiedenen geschichtlich wichtigen Punkten in Bremerhaven über 900 Schüler*innen der Oberstufen die Stadtgeschichte zur NS-Zeit näher gebracht. Wir beschäftigten uns mit dem Verbot und der Zerschlagung der Gewerkschaften im Mai 1933 nahe des ehemaligen Standortes des alten Gewerkschaftshauses "Eintracht" in der Deichstr. 53/55.

Ein großes Dankeschön an alle Organisator*innen für diese tolle Aktion und Danke auch an all die engagierten Schüler*innen!


Multiplikator*innenschulung: Visualisierung als unterstützende Methode zur Arbeit in sprachlich heterogenen Gruppen

Wie kann man bildungspolitische Inhalte allgemein verständlich für alle meine Teilnehmer*innen zu Papier bringen? Zur Klärung dieser Frage kamen am 29.06.2019 Multiplikator*innen aus Schule, Kirche, Migrant*innenvereinen und einer Weiterbildungseinrichtung zusammen. Die Fortbildung vermittelte den Teilnehmer*innen aus den verschiedensten Bereichen wie man Elemente aus der Flipchartvisualisierung und dem Sketchnoting anwenden und diese in den Kontext der politischen Bildung setzen kann. So sollte ein Bildvokabular entstehen, das einer besseren Verständigung in der alltäglichen Arbeit der politischen (Jugend-)Bildung mit jungen Geflüchteten und Menschen aus sprachlich heterogenen Gruppen dienen könnte.

Zuerst wurde eine gemeinsame Basis geschaffen werden. So war der Vormittag mit dem Kennenlernen der Grundelemente der Visualisierung auf Flipcharts gefüllt und dem Erlernen von grundsätzlichen Figuren, Gegenständen, Szenen und Piktogrammen zum Thema „Vielfalt und Diversity“. Im zweiten Schritt tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit jugendlichen Menschen mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund aus. Alle kamen überein, dass eine vereinfachte, gemeinsame Bildsprache den Dialog verbessern könne, dass aber gerade das Erarbeiten einer Bildsprache für alle auf Grund der kulturellen Unterschiede durchaus schwierig sein kann.


Am Nachmittag setzten sich die Anwesenden in kleinen Arbeitsgruppen zusammen und erarbeiteten erste Plakate zu bestimmten Themen aus ihren Arbeitsbereichen. Zum Schluss versuchten die Teilnehmenden zusammen mit der Referentin für die verschiedenen Aufgabenfelder praktische und nützliche Piktogramme zu entwickeln.

Die Fortbildung fand innerhalb des Modellprojekts “Empowered by Democracy” statt.

 

Gefördert wird das Projekt vom Bundesamt für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

 


Projektwoche: „Miteinander reden, nicht übereinander - Abbau von Vorurteilen und gegenseitige Akzeptanz“

Vom 3. bis 7. Juni 2019 trafen sich 20 Schüler*innen aus der Berufsvorbereitungsklasse mit Sprachförderung der Berufsbildenden Schulen Sophie Scholl in Bremerhaven in ihrer Schule, aber diesmal nicht um zu lernen, sondern miteinander über Diskriminierung und gemeinschaftliches Zusammenleben in Deutschland zu reden.

Der erste Tag war bestimmt durch ein gemeinsames Kennenlernen, die Abstimmung des Programms mit den Teilnehmer*innen und dem Austausch darüber, welche privaten und beruflichen Ziele die größtenteils geflüchteten Schüler*innen hier in Deutschland für sich schon formuliert hatten. Der zweite Tag begann mit einer Traumreise in die Zukunft, gefolgt mit einem Input, wie und wo weiter Informationen und Hilfestellungen insbesondere für die berufliche Zukunft in Bremerhaven und/oder zu finden sind. Am Mittwoch arbeiten die Schüler*innen in kleinen Arbeitsgruppen ihre Wertvorstellungen für ein friedliches Miteinander in Deutschland heraus. Diese wurden dann im Plenum in einer „Werteblume“ gesammelt (siehe Bild) und gemeinsam diskutiert.

Immer wieder wurden die einzelnen Module des Seminars ergänzt von erlebnispädagogischen Methoden und Spielen zur Teambildung sowie Aufzeigen der eigenen Stärken und somit zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Durch Übungen wie die "Geschichte meines Namens" und dem „Identitätsmolekül“ (Wie sehe ich mich und wie sehen mich Andere?) gelang der Einstieg in das Nachempfinden von Fremdseinerfahrungen und damit eine Überleitung in das Thema Rassismuserfahrungen. So waren der Donnerstag und der Freitagmorgen geprägt von Berichten der Teilnehmer*innen über rassistische Erfahrungen in der Schule und in der Stadt teilweise mit Behörden oder auch auf offener Straße und einem inhaltlichen Input durch die Teamerin zu Bewältigungsstrategien. Ein gemeinsam vorbereitetes Abschlussfrühstück rundete den Tag und das Seminar ab.

Doch vor dem Ende des Seminars gab es auf Wunsch noch einmal ein gemeinsames Teambuildingspiel, dass allen noch einmal viel Spaß bereitete und den Zusammenhalt der doch sehr heterogenen Gruppe aufzeigte. Die Teilnehmer*innen betonten noch einmal in der Feedbackrunde, wie viel ihnen ein freundliches Miteinander bedeuten würde, wie gerne sie mit den deutschen Mitschüler*innen oder anderen deutschen Bremerhavener*innen in Kontakt kommen würden, aber auch wie schwer es ihnen fallen würde, da sie schon oft offener Fremdenfeindlichkeit gegenüber standen. Umso wichtiger war es ihnen in dem Seminar insbesondere auch durch die erlebnispädagogischen Spiele in ihren Wünschen und Zielvorstellung gestärkt und ein Stückweit „empowered“ geworden zu sein.

Das Seminar fand innerhalb des Modellprojekts “Empowered by Democracy” statt.

 

Gefördert wird die Projektwoche vom Bundesamt für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

 


POP UP THE SOLIDARITY

Vom 25.02. – 10.03.2019 haben wir zusammen mit mehr als 12 Vereine, Initiativen, Verbände, Schulen, Gewerkschaften und Interessierte den Popupstore in der Bürger 81 mit Leben und Solidarität erfüllt und ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Hier könnt Ihr die ganze Pressemitteilung dazu lesen.

Filmvorführung "Blut muss fließen - undercover unter Nazis" am 25. und 26.02.2019

Vortrag von Andreas Kemper zu "Rechtspopulistische Strömungen in der Politik am 28.02.2019

Workshops vormittags zur Ausstellung "Let's talk about - gegen Rechtsextremismus" und "Stammtischkämpfer*innen - Aufstehen gegen Rassismus!" am 9.03.2019


Lust auf Zukunft

Wochen- und Mehrtagesseminar zur Berufs- und Lebensorientierung für Jugendliche, Schulabgänger*innen und junge Erwachsene. Neben der vertieften Berufsorientierung lernen die Teilnehmer*innen ihre Rechte und Pflichten als junge Arbeitnehmer*innen kennen. Das Seminar findet in Kooperation mit der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, dem Stadtjugendring Bremerhaven e.V. und VerA statt.


Internationale Jugendbegegnungen - Partnerland Griechenland

Im Jahr 2018 startet das neue Projekt „Thessaloniki meets Bremerhaven – getting together in solidarity“. Junge Menschen aus Bremerhaven und Thessaloniki sollen sich je in ihrer Heimatstadt kennenlernen, austauschen und evtl. auch Freundschaften entwickeln.

Auch inhaltlich geht es heiß her: Menschenrechte und Umweltpolitik der EU. Themen der Zukunft, Themen der Jugendlichen und Erwachsenen von morgen. Gemeinsam werden Erfahrungen in diesen Themen vertieft und neues Wissen angesammelt.

Was nicht fehlen darf, ist Zeit zum Spaß haben und Kennenlernen. Dafür wird zusammen mit der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken und der Partnerorganisation Citiziens of the enviroment ein tolles Programm organisiert.


Stille Post war früher: alle surfen - alle "schwimmen" - Seminar für junge Erwachsene in 2017

Aktiv im Internet zu sein, zu surfen, chatten oder zu mailen, dass ist aus dem Alltag von jungen Menschen nicht mehr wegzudenken. Doch welche Auswirkungen hat das beim Übergang von Schule in Ausbildung und in den Arbeitsmarkt? Immer mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Privatleben und der beruflichen Tätigkeit. Als (zukünftige) Arbeitnehmer*innen sind junge Erwachsene gefordert, selbstbestimmt und kompetent ihr Bild in der Öffentlichkeit zu gestalten. Im Seminar "Stille Post war früher: alle surfen - alle 'schwimme' 2017" beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit der eigenen Netzpräsenz. Was geschieht mit den eignen Daten und Bildern? Wer hat darauf Zugriff? Wer trägt die Verantwortung, wenn im Netz wahllos „gemobbt“ wird? Welche Rollenbilder vermittelt das Internet und was macht das mit der Vorstellung von Richtig und Falsch? Als Ergebnis entstanden diese drei Fotostorys.


 

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