Arbeit und Leben

Arbeit und Leben

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Was macht eine Überzeugung oder Erklärungsmodell zum Verschwörungsmythos, wie kann man Verschwörungserzählungen erkennen und wie sich dagegen „wehren“? 


Um diesen Fragen nachzugehen habe wir uns im kleinen, aber kompakten Kreis am 28. und 29.8. zum Seminar "Verschwörungsmythen rund um Corona - was tun?" getroffen, viele spannende Infos und Tipps erhalten und ausgiebig ausgetauscht. Klar war für uns, ein kritisches Hinterfragen und die eigene Meinung ausdrücken, gehört natürlich zu einer demokratischen Welt. Aber wenn Einzelne oder ganze (Bevölkerungs-)Gruppen diffamiert, diskriminiert oder sogar bedroht werden und Gesetze nicht eingehalten werden, wird definitiv eine rote Linie überschritten. Vielen ist dabei nicht klar, dass hinter den meisten Verschwörungsmythen Antisemitismus steckt. Von „jüdischen Weltverschwörern“ ist da gern die Rede, denen die Schuld für so ziemlich alles zugeschoben wird. Gegen „das System“ muss da vorgegangen und sich befreit werden und das ist ausgerechnet das demokratische System, dass den vermeintlichen Verschwörungstheoretiker*innen erlaubt, ihre freie Meinung kundzutun.

Dabei ist der Übergang von einem gesellschaftskritischen Diskurs zu einer Verschwörungserzählung oftmals nur schwer zu erkennen. Insbesondere wenn sich diese als „Theorie“ tarnt und auf einzelne „wissenschaftliche“ Punkte oder Tatsachen beruhen, diese aber dann zu pseudowissenschaftlichen Fakten aufbauscht oder bis ins Unkenntliche verzerrt. Damit man eine sog. „Verschwörungstheorie“ von (alternativen) Informationen und Fakten unterscheiden kann, gibt es zahlreiche hilfreiche Mittel und Seiten:
https://de.padlet.com/MBT_HB/y3rdjdb100fwirap

Weitere Workshops zu diesen und ähnlichen Themen wie Fake News oder Hate Speech bieten wir in verschiedenen Formaten (ein- und mehrtägig, on- und offline, mit und ohne externe Kooperationspartner) an. Bitte sprechen Sie uns gerne an.


Tim Peters - neu im Team von Arbeit und Leben

Seit dem 1. November 2019 arbeitet Tim Peters als Jugendbildungsreferent für die Bildungsgemeinschaft Arbeit und Leben Bremerhaven e.V.. Gemeinsam mit der Kollegin Melanie Rosenwirth wird er zukünftig die Koordination der Jugendbildungsarbeit unserer Einrichtung übernehmen. Wir freuen uns sehr, dass wir Tim Peters für unsere Einrichtung gewinnen konnten, zumal er über theoretische und praktische Erfahrung im politischen Bildungsbereich verfügt.

Tim Peters wird hauptsächlich im Bereich der politischen Bildung für Schulabgänger, Auszubildende und Berufseinsteiger tätig sein. Darüber hinaus wird er unsere Ansprechpartner für junge Gewerkschafter*innen sein und eine neues Projekt  im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung starten.

Tim Peters hat einen Bachelor in Sozialwissenschaften absolviert und befindet sich nun im Masterstudium mit den Schwerpunkten Organisation und Arbeitsmarkt.


Bremerhavener Gewerkschaftsjugendtreffen

am 10.10.2019 um 17 Uhr im Gewerkschaftshaus Bremerhaven

 

Du bist in einer Gewerkschaft aktiv? Du möchtest dich austauschen und andere Gewerkschaftler*innen kennenlernen, die in Ausbildung oder Studium stecken?
Du willst dich in Bremerhaven politisch engagieren und gemeinsam mit anderen deine Interessen gegenüber Politik und Gesellschaft vertreten?

Dann treffe uns am 10.10.2019 um 17 Uhr
im Gewerkschaftshaus Bremerhaven,
Hinrich-Schmalfeldt-Straße 31 - 2. OG

Wir freuen uns auf jedes altbekannte und neue Gesicht in unserer Runde!

 

ACHTUNG! Geänderte Zeiten:

Denkort Bunker Valentin – Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Ein Tagesseminar der DGB-Jugend Bremen-Elbe-Weser in Kooperation mit der Bildungsgemeinschaft Arbeit und Leben Bremerhaven e.V.

Im Seminar beschäftigen wir uns mit der Geschichte des Bunkers „Valentin“. Die Ruine einer U-Boot-Werft aus dem Zweiten Weltkrieg wurde von 1943 bis 1945 von tausenden Zwangsarbeitern erbaut, dabei kamen mind. 1.300 Menschen ums Leben. An diesem Tag werden wir einerseits eine Führung über das Außengelände und den zugänglichen Teil des Bunkers erhalten und uns anhand von historischen Text- und Bildmaterial mit der Biographie einzelner Zwangsarbeiter beschäftigen. Außerdem begeben wir uns auf Spurensuche im Dorf und auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiter-Lager.

Wann: 19. Mai 2019   von 10 bis 18 Uhr                                                                                 
Wo: Bunker Valentin, Bremen-Farge, gemeinsame An- und Abreise ab Hbf Bremen

Anmeldungen bis zum 6. Mai bitte unter: dgb-jugend.hb@dgb.de

 

 


Mensch du hast rechte! – Am 10.12.2018 sind die Menschenrechte 70 Jahre alt geworden! HAPPY BIRTHDAY!

Am 10. Dezember 1948 war ein historischer Moment: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ So haben die Vereinten Nationen jedem Menschen – weltweit und unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer Anschauung, sozialem Status, ethnischer und sozialer Herkunft – die gleichen Rechte und Freiheiten zugesichert. Da weltweit zunehmend die Menschenrechte in Frage gestellt werden und sich Staaten davon abwenden haben sich heute viele Bremerhavener Schüler*innen von vier Schulen im Haus der Jugend eingefunden, um sich mit den Menschenrechten auseinanderzusetzen.

Nach einem kleinen gemeinsamen feierlichen Einstieg haben sich die Jugendlichen zum einen mit einzelnen Menschenrechtler*innen, wie Nelson Mandela, Sophie Scholl, Martin Luther King, oder auch Shirin Ebadi oder Malala Yousafzai (nur um einige zu nennen) auseinandergesetzt und zu anderen haben sie Menschenrechtsorganisationen, wie OneDollar Brille, FoodFirst Informations-& Aktions-Netzwerk, Care oder auch Peace Brigades International oder Terre des Femmes näher kennengelernt. Anschließend hatten die Jugendlichen zweieinhalb Stunden Zeit sich zu verschiedenen Workshops zuzuordnen. Hier hatten sie die Auswahl zwischen: Hate-speech, Frauenrechte/Gleichstellung/Sexismus, Rassismus, Islamophobie, Krieg, Flucht, Migration und Ölpalmenanbau und Menschenrechte. Anschließend wurde in einem Onlinequiz alle Themen noch einmal abschließend bearbeitet.

Durch die Kooperation mit: Landeszentrale für politische Bildung, Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau, Jugendwerk der AWO, Arbeit und Leben, Streetwork-Amt für Jugend, Familie und Frauen, Pro Aktiv gegen Rechts, Nord-Südforum Bremerhaven, Denk Net, Deutsches Auswandererhaus und dem Stadtjugendring konnte dieser Tag durchgeführt werden. 

Wir wünschen den Menschenrechten noch weiterhin viele Jahre, in denen sie als Grundlage unseres freien Lebens gelten – denn es sind auch DEINE Rechte.


Internationaler Jugendbegegnung zwischen Bremerhaven und Thessaloniki

Eine spannende Woche hatten 20 Teilnehmende aus Thessaloniki und Bremerhaven während der ersten deutsch-griechischen Jugendbegegnung in Bremerhaven! In sechs Tagen haben Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren viel gelacht, gelernt, englisch gesprochen und diskutiert. Ein besonderer Fokus lag auf dem europäischen Solidaritätscharakter und dem Ausräumen von Vorurteilen.

Anhand verschiedener Workshops wurden die Themen beleuchtet und verglichen: Was sind die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Zukunftschancen junger Menschen in Griechenland und Deutschland? Unterstützt wurden die Jugendlichen dabei von Caro Winter und Alina Zambiasi aus dem Strukturierten Dialog, ein europäisches Projekt das im Land Bremen durch den Bremer Jugendring vertreten ist.

Am Donnerstag, dem Abschlussabend der Begegnung, trafen die 20 Teilnehmenden sowie weitere interessierte Jugendliche auf Simon Metzger vom Bündnis 90, Die Grünen, Sina Derwinkel, von der CDU, Günther Matthiesen von Partei Die Linke und Eva Mahlert von der SPD. Einen Mittelpunkt der Diskussion stellte die Frage: Wie bedeutend ist Bildung und die Förderung von Bildungswegen für eine positive Zukunft von jungen Menschen? Auch fragten die jungen Menschen, wohin die Steuergelder in Bremerhaven, Bremen und der EU fließen, wenn nicht in die Bildung? Die Vetreter*innen aus der Politik stimmten mit den Aussagen der Jugendlichen zumeist überein und konstatierten, dass die Bildungschancen von jungen Menschen (finanziell) verbessert werden müssen.

Kulinarisch abgerundet haben die Begegnung leckere  und obendrein  gesponserte Mahlzeiten, die von den Restaurants Olympisches Feuer by Alexis, Bremerhaven und Katerini, Bremen zubereitet wurden! Gemeinsam mit der Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Unterstützung des Magistrats Bremerhaven und des Bremer Jugendrings wurde so eine kostenfreie Begegnung für alle Teilnehmenden ermöglicht. Den Kooperationspartnern Caretakers of the environment Greece, die Sozialistische Jugend Bremerhaven – Die Falken und Arbeit und Leben Bremerhaven e.V.  war dieser Umstand wichtig, damit auch benachteiligten Jugendlichen die Erfahrung einer internationalen Begegnung ermöglicht werden kann.


Hat politische Bildung auch einen Zusammenhang mit dem Einstieg ins Berufsleben?

Ja, sagen Arbeit und Leben Bremen und Bremerhaven!

Zwei Beispiele wie das aussehen kann, findet ihr in dem Artikel "Von der Schule in den Beruf - die Frage nach dem 'wie' " (S. 12) der BLZ Nov/Dez 2017 (Nr. 6/2017) von der GEW Bremen/junge GEW Bremen.
Verfasst wurde der Artikel von Grete Schläger, Arbeit und Leben Bremen e.V. und unseren Jugendbildungsreferentinnen Melanie Rosenwirth und Jessica Maasberg, Arbeit und Leben Bremerhaven e.V.

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